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Wie ist die Schaltung für Fremdstrom- Opferanode?

 
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McRoad



Anmeldedatum: 24.05.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 21:51    Titel: Wie ist die Schaltung für Fremdstrom- Opferanode? Antworten mit Zitat

Bekanntlich kann man mit Gleichstrom das Rosten stoppen; nicht nur im Wasser einen Propeller oder die Schiffs-Stahlwand; z.B. in Warmwasserboilern von Heizungsanlagen; (Mg-Anode);
* Oder Zn-Plättchen an die gefährdete Stelle klemmen; Mit Sn dranlöten würde wohl auch fkt., da Sn ja auch e(-) spendend ist- also FeO reduziert; FRAGE:
Wie wäre es, den Minuspol des Netzteiles (220V zu 12Volt u. 50- 200 mA Gleichstrom) an die Zn- oder Sn - Plättchen zu klemmen? Die e(-) würden durch das viel höheres Potential (12 V) noch mehr Rost verhindern- oder? Das Zn- Potential (Spannungsreihe) ist nur (-) 1,76 Volt; Die Elektronen würden von der Kathode (-) an die Zn- Plättchen u. über diese in das Fe der Karosserie fliesen und über Draht an anderer Stelle von der Karosserie abgeleitet zurück zum Netzteil! Stimmt diese Schaltung?
_________________
Windkraft kann jährlich das 40 fache Strom erzeugen des Weltbedarfes von 2006;
[Standford University Results 2007]
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thomas.herrmann



Anmeldedatum: 14.09.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 14.09.2010, 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

Um Korrosion zu verhindern muss der Minuspol des Netzteils an das zu schützende Bauteil geklemmt werden. Dieses wird dann kathodisch polarisiert.

Allerdings kann man sich dann dass Zn-Plättchen sparen, da die Polarisierung durch das Netzteil mehr als ausreichend ist. Den Pluspol des Netzteils muss man dann mit einer Gegenelektrode verbinden, die sich im selben Elektroylten befindet.

Allgemein reichen schon relativ geringe Spannungsunterschiede von ein paar hundert Milivolt zwischen Bauteil und Gegenelektrode aus, um das Bauteil zu schützen. Wenn die Spannung hoch genug ist, dann ist das Bauteil geschützt. Ein größere Spannung bewirkt dann nicht noch mehr Schutz.

Vielmehr erzeugt man bei höheren Spannungen zusätzliche Reaktionen im Elektrolyten (z.B. Wasserzersetzung -> Wasserstoffentwicklung). Bei ausreichend hohen Spannung zersetzt sich dann irgendwann die Gegenelektrode womit die Schutzwirkung zusammenbrechen würde.

Die obigen Aussagen sind natürlich sehr allgemein gehalten und vereinfacht. In der Praxis muss man sich das zu schützende System erst einmal sehr genau anschauen, um dann die richtigen Schutzspannungen einzustellen.
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