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Opferanoden in Süsswasser

 
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magellan



Anmeldedatum: 13.05.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 13.05.2006, 12:16    Titel: Opferanoden in Süsswasser Antworten mit Zitat

Hallo liebe Forenbesucher und Moderatoren,

ich freue mich, den ersten Eintrag in diesem neuen Forum schreiben zu dürfen und hoffe auf rege Resonanz und hilfreiche Diskussionen für alle Interessierten rund um den Themenbereich Korrosion und deren Bekämpfung bzw. Vermeidung!

Meine Frage:
Als stolzer Besitzer eines 30er Schärenkreuzers mit 12,5m Länge segeln wir sowohl in der Ostsee als auch auf Binnengewässern. Das Unterwasserschiff ist mit einer kupferhaltigen Farbe gestrichen, die Rumpfdurchlässe für Abwasser und Motorkühlwasser sind aus Messing und der Propeller ist aus Bronze und auf einer Edelstahlwelle montiert. Das Boot liegt an Steganlagen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium.

Bislang besteht der Korrosionsschutz aus Opferanoden aus Zink oder Magnesium, die direkt am Propeller auf die Antriebswelle montiert werden.

Ist eine einzelne Zinkanode unter diesen Bedingungen auf einer Länge von 12m ausreichend? Sollten zusätzliche Anoden angebracht werden?

Ich freue mich über jede Anregung

Gruß Magellan
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tmonline
Site Admin


Anmeldedatum: 10.05.2006
Beiträge: 4
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 30.05.2006, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Magellan,

ich gehe davon aus, dass es sich bei Ihrem (sehr schönen) Boot um eine GFK-Konstruktion handelt.

Die Frage hinsichtlich der zu verwendenen Opferanoden unter den beschriebenen Bedingungen ist nicht pauschal zu beantworten und abhängig von eventuell auftretenden Korrosionserscheinungen.

Grundsätzlich sollten in Süßwasserrevieren Magnesium- und in Salzwasserrevieren Aluminium- oder Zinkanoden verwendet werden. Die Schutzwirkung (aber auch die Auflösung) der Anode ist umso größer, je größer die Potentialdifferenz zum schützenden Metall ist (s. http://www.korrosion-online.de/einfuehrung/spannungsreihe.html)

Da die Ostsee nur einen geringen Salzgehalt besitzt, sollte eine Magnesiumanode für eine Saison ausreichen aber ggf. nach einigen Monaten überprüft werden. Verbleibt das Boot längere Zeit im Wasser, bietet eine Zinkanode längeren, aber geringeren Schutz.

Bei Opferanoden sind Qualitätunterschiede zu beachten. Teilweise bilden sich nach kurzer Zeit starke Oxidschichten aus, die die Schutzwirkung verhindern können.

Ein kuperhaltiger Anstrich ist sicher korrosionsfördernd, da Kupfer ein relativ edles Metall ist.

Grüße von
Technik und Medien
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